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6.024 Tipps  |  17.05.2012
 

Kreditenkartenvergleich

 
 
Phishing-Attacke gegen Kunden von Mastercard
 
pfeil
 

Kreditenkartenvergleich

  
02.09.2011 gratis
Deutsche Kreditkartenbenutzer werden immer häufiger Opfer einer Pishing Attacke, wie die Verbraucherzentrale Hessen mitteilt. Dabei versenden die Fälscher, die meistens irgendwo im Ausland sitzen, eine E- Mail, und teilen den Kreditartennutzern einer Mastercard mit, dass ihr Kundenkonto gesperrt sei. Gleichzeitig aber bieten Sie an, mittels eines Internet Links wieder für eine Freischaltung zu sorgen. Damit aber erst öffnet der vertrauensvolle Kunde den Fälschern Tür und Tor zum Bankkonto, das auch umgehend abgeräumt wird.

Geschickt und fast perfekt gelingt die Täuschung, so dass der Kunde denkt, er erhielte in der Tat eine Email von Mastercard. Im Betreff wird auch ohne Umschweife auf die Sperrung der Kreditkarte hingewiesen. Klickt der Kunde nun den Link mit dem Freischaltungsangebot an, erfolgt der eigentliche Angriff. Denn zur Freischaltung, so wird vorgegeben, muss man die Kreditkartennummer und die dazu gehörige PIN benennen, sowie andere der Sicherheit dienende Kriterien wie die dreistellige Prüfnummer. Damit besitzen diese Kriminellen alle Daten, mit denen sie sich als rechtmäßige Kontobesitzer ausweisen können und räumen ab. Erstaunlich, dass nach wie vor immer wieder Menschen auf derartige Vorgänge hereinfallen. Dabei ist es eigentlich seit langem bekannt, dass Banken Kunden niemals per E-Mail zu irgendwelchen Handlungen ausrufen. Das Beste ist, derartige Pishing-Mails gleich zu löschen, auf jeden Fall niemals den Link anzuklicken.

Obwohl es den Fälschern gelungen ist, eine der E-Mail-Adresse von Mastercard deutlich ähnlichen Briefkopf zu gestalten, entpuppt sich die Fälschung letztlich doch an Kleinigkeiten. So ist deutlich sichtbar, dass die Vorwahl der Mastercard Adresse nicht mit der Ländervorwahl 0049 angegeben ist. Ist man als Kunde dennoch hereingefallen und bemerkt den Irrtum, muss man sich schnellst möglich mit seiner Bank, seinem Kreditinstitut in Beziehung setzen und das Konto sperren. Daneben sollte man zur Polizei gehen und dort zunächst einmal Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Das ist schon alleine deshalb nötig, dass Banken, die für derartige Schäden haften und Ersatz leisten, diesen Nachweis einfordern. Ohne ihn hat man u.U. gar keinen Anspruch auf Ersatz und bleibt auf den gestohlenen Beträgen sitzen. Zusätzlich sollten Sie häufiger als sonst Kontoauszüge und Kreditkartenabbuchungen auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen.

Vor allem betroffen waren zuletzt Kunden der Deutschen Bank. Die E-Mails waren mittlerweile in einem einwandfreien Deutsch geschrieben, so dass auch von dieser Seite her kein Verdacht aufkommen konnte. In diesem Fall waren sogar Visa und Mastercard Kunden betroffen, die nicht mehr im Internet einkaufen konnten, wie vorgegeben wurde. In diesem Fall musste man ein Formular herunterladen, in das man dann die gleichen Daten wie oben angegeben eintragen musste. Bei der Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen sind im Internet Foren eingerichtet, die einen Pishing Radarschirm bilden helfen sollen und über eine E-Mail Adresse kann man sich direkt dorthin wenden. Außerdem bringen alle Verbraucherzentralen umfangreiche Informationsseiten, wie man sich gegen solche Betrugsversuche schützen kann und sie verhindern kann. Wer also heute noch auf Pishing hereinfällt, ist eben wenig informiert.

Neben der Deutschen Bank und ihren Kunden waren am 29.8.2011 auch besonders die Kunden der Sparkassen betroffen, die diese Kreditkartensperrnachricht erhielten. Mit moderner Software, Antivirenprogrammen und entsprechender Sorgfalt muss man keine Angst vor Online Banking haben.

Weitere und aktuelle Informationen zu dem Thema gibt es auf dem Portal Kreditkartenvergleich.org

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