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6.024 Tipps  |  17.05.2012
 

Mit dem Wechsel in die PKV sparen

 
 
Wer viel verdient, ärgert sich beim Blick auf die Gehaltsabrechnung sicherlich regelmäßig, wenn der Blick zu den Abgaben für die gesetzliche Krankenversicherung schweift.
 
pfeil
 

Mit dem Wechsel in die PKV sparen

  
26.01.2012 gratis

Wer viel verdient, ärgert sich beim Blick auf die Gehaltsabrechnung sicherlich regelmäßig, wenn der Blick zu den Abgaben für die gesetzliche Krankenversicherung schweift. Doch nicht nur der Beitrag ist hoch, auch werden die Leistungen in vielen Kassen immer weiter gekürzt. Um diesem doppelten Ärgernis zu entgehen, hilft nur noch der Wechsel in eine private Krankenversicherung. Hier bekommt man nämlich für ähnliche Beiträge weitaus mehr Leistungen.

Wer kann in die PKV wechseln?

Jeder, der nicht unter die Versicherungspflicht fällt, kann sich grundsätzlich in der privaten Krankenversicherung versichern. Unter jene Personen fallen unter anderem Selbständige und Freiberufler sowie Beamte. Wer Angestellter ist, muss für einen Wechsel hingegen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. In erster Linie muss das Bruttojahresgehalt des Arbeitnehmers über der Einkommensgrenze von 50.850 Euro (Stand Januar 2012) liegen. Liegt man unter jener Grenze, so bleibt einem der Wechsel in jedem Fall verwehrt. Doch auch wer diese Bestimmung erfüllt, wird nicht zwangsläufig in eine private Krankenversicherung aufgenommen, da diese grundsätzlich nicht dazu verpflichtet ist, einen neuen Versicherten aufzunehmen. Vielmehr überprüft die jeweilige Versicherung den Einzelfall. Bei einer Aufnahme wird zudem der Beitrag individuell anhand verschiedener Faktoren berechnet, zu welchen beispielsweise das Alter oder das Geschlecht zählen. Bei bestimmten Vorerkrankungen oder aber bei Übergewichtigen ist zudem ein Risikoaufschlag fällig, der von Versicherung zu Versicherung in der Höhe variieren kann. Daher sollten sich Interessenten verschiedene Angebote einholen. Verschiedene Tarife vergleichen und ein Lexikon zur PKV einsehen kann man auf dem Portal Aecura. Ab dem 55. Lebensjahr kann man im Übrigen prinzipiell nicht mehr von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln. Auch umgekehrt ist dies dann nicht mehr möglich, wobei sich ein Zurückwechseln in eine gesetzliche Kasse generell als schwierig gestaltet.

Wo liegen die Vorteile der PKV?

Hat man jene Hürden einmal überwunden, kann man von dort an von den Annehmlichkeiten der privaten Krankenversicherung profitieren. Bereits im günstigsten Tarif können Privatpatienten bei Ärzten eine bevorzugte Behandlung genießen, denn sie bekommen schneller einen Termin und warten nicht annähernd so lange im Warteraum. Manche Ärzte stellen Privatpatienten sogar eigene Wartezimmer zur Verfügung, in welchen Kaffee, Getränke und Gebäck bereitstehen. Weiterhin muss keine Praxisgebühr bezahlt werden und auch die Kosten für zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen und Spezialbehandlungen werden von der PKV übernommen. Medikamente und selbst Heilmittel der alternativen Medizin werden vollständig bezahlt. Der Unterschied ist lediglich der, dass der Versicherte meist finanziell in Vorleistung geht und später sämtliche Rechnungen bei seiner Versicherung einreichen kann. Wer kleinere Rechnungen selber bezahlt oder aber wenige medizinische Leistungen in Anspruch nimmt, bekommt sogar einen Teil der bereits gezahlten Beiträge zurück.

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