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  Der richtige Umgang mit Akkus  
 

 
Leistungsfähig und mobil

Noch vor wenigen Jahren gab es lediglich "den" PC. Ein Alleskönner, der in einer dunklen Ecke der Wohnung stand. Doch der Trend geht ganz klar zu Minicomputern, die so ganz und gar nicht wie ein Computer aussehen. Ja selbst um ein Buch zu lesen, gibt es heute schon eine "elektronische Leseplatte", die irgendwo zwischen Handheld und Laptop anzusiedeln ist (Stichwort: eBooks).

Immer mehr Geräte benötigen Strom und immer lauter wird der Ruf nach Mobilität. Kein Wunder, schließlich ist es bequemer, am Laptop im Liegestuhl zu arbeiten, als in einem stickigen Büro am Stuhl gefesselt zu sein. Da aber niemand mit einer Verlängerungstrommel durch die Gegend ziehen will, bedarf es leistungsfähiger Akkus. Wollte man diesen Strombedarf mit normalen Batterien decken, würde die Mobilität schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit.

Vom Umgang mit Akkus

Wiederaufladbare Batterien (sprich: Akkus) sind darum allgegenwärtig und aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Doch eine Technik ist nur so gut wie die Menschen, die sie verwenden. Die traurige Wirklichkeit sieht nämlich leider so aus, dass sich kaum jemand Gedanken um die korrekte Verwendung der Akkus macht, bzw. auch gar nicht weiß, worauf man zu achten hat. Darum ist es einmal an der Zeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen - denn auch ein Akku wird nicht einfach "eingelegt", sondern muss "bedient und gepflegt" werden.

Drei Arten von Akkus

Es gibt Lithium-Ionen-Akkus(Li-Ion), Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) und Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH). Dies sind jedenfalls die gängigsten Akkuformen. Doch welcher ist nun für welche Anwendung empfehlenswert?

Die Li-Ion-Akkus sind die technischen Überflieger, wobei sie allerdings sehr teuer sind. Doch wenn es auf eine lange Leistungsfähigkeit (z.B. in Laptops und Handys) ankommt, gibt es zur Zeit keine bessere Alternative. Zudem haben sie keinen Memory-Effekt (dazu später mehr) und bei gleichem Gewicht im Vergleich zu NiCd-Akkus über dreimal mehr Energie. Nicht umsonst nennt man einen alten Laptop heute abwertend "Schlepptop" (wobei die heutigen Laptops ja eigentlich Notebooks heißen, was sich aber nicht so recht durchsetzen will).

Nachteil der Li-Ion-Akkus: Diese können nur in speziellen Ladegeräten aufgeladen werden. Da sie aber hauptsächlich in Großgeräten zum Einsatz kommen, werden Sie ohnehin nur selten aus dem Gerät entfernt (Handys und Laptops werden i.d.R. direkt am Stromnetz geladen).

Die Herkömmlichen

NiMH-Akkus speichern im Vergleich zu NiCd bei gleichem Volumen doppelt so viel Energie. Sie haben einen reduzierten Memory-Effekt, was jedoch nicht heißt, dass man diesen von nun an unberücksichtigt lassen kann. Dafür haben sie jedoch längere Ladezeiten und reagieren empfindlich auf Kälte. Für Digitalkameras sind NiMH-Akkus unverzichtbar, denn diese Geräte benötigen in kurzer Zeit einen hohen Strom (Blitzlicht auslösen, Blende öffnen, Bildinformationen speichern ... alles in weniger als einer Sekunde) - da macht ein langsamer Akku schnell schlapp. 

NiCD-Akkus sind die wohl gängigsten (und preiswertesten) Akkus und eignen sich von daher besonders für Spielzeug usw. Bei tiefen Temperaturen steht ihnen mehr Energie zur Verfügung. Darum ist von der Verwendung bei direkter Sonneneinstrahlung abzuraten (wie bei eigentlich allen elektronischen Geräten).

 

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