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Aldi - die
Ikone!
Geht es ums perfekte Sparen, wird der Aldi-Fan sogar zum Märtyrer. Klaus
Fischer ist so einer. Er baute eine Site, wo man Aldi-Produkte diskutieren
kann. Doch dann stellte er fest, dass dies bei "Ciao" viel besser
geht - und ließ seine eigene Präsenz sterben. Aber null Wehmut auf seiner
Abschiedseite. Vielmehr der Tipp, wie man die Aldi-Produkte bei Ciao am besten
findet. Echte Aldi-Fans wollen mehr als sparen - sie wollen perfekt sparen,
auch wenn's weh tut. Deshalb findet man im Internet ganz besondere Fanseiten rund um den Spargiganten Aldi. |
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Webseiten - Von
Fans für Fans
Die Fansites zeigen natürlich Bilder, Logos und Sprüche. Auf der Seite von Marc Leisegang etwa kann man sich Fotos von 37 Aldi-Filialen anschauen, darunter sogar Kansas City. Und obendrauf gibt's noch das Foto "Aldi-Impression", künstlerisch komponiert aus Einkaufswagen. Wahre Aldianer bieten jedoch vor allem Tipps, wie man das Maximum aus den Angeboten herausholt. Sortimentslisten und Rezepte für Aldi-Produkte, samt Cocktaildatenbank, aber auch Preisvergleiche mit Supermärkten und Konkurrenz-Discountern.
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Auf jeden Pfennig geschaut
"Fette Beute auch bei PLUS!" frohlockt "supermarktcomputer.de" in seinen neuesten Nachrichten von der Sparfront. Der Grenzgänger spezialisiert sich auf PC-Preisvergleiche verschiedener Discounter. Vom Notebook bei Norma bis zur 5-Tasten-Maus für 34,98 Mark bei Aldi-Nord. Diese Site wird von Aldi-Fanseiten empfohlen. Denn der Aldi-Fan liebt zwar das große blaue "A". Aber nur, solange er die selbe Sache nicht irgendwo anders ein paar Pfennige günstiger findet.
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Nicht
zu nahe treten
Kein Wunder, dass der Konzern die Fan-Seiten offenbar nicht unterstützt - und sie sogar behindert. Die Site
"Aldi-Produkte.de" etwa musste ihre Türen schließen. Warum? Auf der Abschiedsseite kann man lesen: "Heute wurden wir von der ALDI GmbH & Co KG Essen aufgefordert, sämtliche dem Urheberrecht unterliegende Logos auf unser Seite zu entfernen!" Daraufhin nahm man die Seite vom Netz - "um eventuellen Klagen von ALDI zu entgehen". Die Macher bedanken sich bei 3.500 Besuchern. Schon seltsam: 3.500 Besucher sind immerhin 3.500 potenzielle Kunden. Aber auch der Spargigant mag es nicht, wenn er unter die Lupe genommen wird.
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