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  Die erfolgreiche Bewerbung per E-Mail  
 


Per E-Mail bewerben?

Sie suchen einen neuen Job, der interessanter ist und bei dem auch die Bezahlung besser ist? Dann also auf zum Fotografen, um ein paar aktuelle Fotos machen zu lassen. Anschließend an den Kopierer und die letzten Zeugnisse kopiert, schnell noch ein paar Versandmappen gekauft, Anschreiben und Lebenslauf ausdrucken und alles zusammen an 50 bis 100 Firmen schicken, wenn Sie wirklich Aussicht auf Erfolg haben wollen.

In vielen Firmen - vor allem im Computerbereich - gilt es heute nicht mehr als "faul", wenn Sie Ihre Bewerbung per E-Mail versenden. Oftmals wirkt dies sogar professionell und Sie zeigen sofort, dass sich Ihre Computerbegeisterung nicht auf die Moorhuhnjagd beschränkt. Doch wie hat so eine E-Mail-Bewerbung auszusehen?

Wie man es NICHT machen sollte.

Eine Möglichkeit wäre natürlich, Ihre Bewerbungsmappe nebst Foto einzuscannen und als 2-MB-große Grafikdatei an die Firma zu senden, wo sie dann erst wieder umständlich ausgedruckt werden muss, weil die Bilder sehr unhandlich zu "lesen" sind. Von der langen Ladezeit einmal ganz zu schweigen. Da Sie nicht der einzige Bewerber sind, dürfte der Chef darüber alles andere als erfreut sein.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Anschreiben und Lebenslauf in WORD abzutippen und als File-Anhang an die E-Mail anzuhängen. Ihr zukünftiger Chef kennt natürlich die Virengefahr bei anhängenden Programmen und wird die Datei unter Umständen gar nicht erst öffnen. Außerdem ist WORD untereinander inkompatibel. Wenn Sie z.B. bereits Word 7.0 verwenden, dem Chef zum Tippen aber Word 6.0 völlig reicht (schließlich muß man ja nicht jedes Update mitmachen), kann Ihre Bewerbung gar nicht erst geöffnet werden. Allgemeine Formate wie etwa PDF sind da schon besser, doch woher wollen Sie wissen, ob der Chef das nötige Plugin installiert hat? Ganz sicher wird er es nicht extra Ihretwegen nachladen. Das taugt also auch nichts.

Wesentlich besser ist es da schon, wenn Sie eine übersichtliche HTML-Seite gestalten, diese ins Intertnet stellen und in Ihren Bewerbung-E-Mails darauf verweisen. Hat der Chef Interesse an Ihrer Bewerbung, kann er sich Ihre Bewerbungsmappe übersichtlich anschauen, ohne in seinem Computersystem etwas verstellen, entpacken oder installieren zu müssen.

Doch nicht nur Ihr zukünftiger Chef erhält Einblick in diese Seite. Suchmaschinen sind ständig damit beschäftigt, das Internet nach neuen Seiten zu durchforsten - auch, wenn Sie diese nicht speziell bei den Suchmaschinen eintragen. Wie es der Zufall so will, stolpert Ihr jetziger Chef über diesen Suchmaschineneintrag und wird es höchst interessant finden, dass Sie mit seiner Firma unzufrieden sind.

Wer schon einmal selber in Suchmaschinen etwas gesucht hat, der weiß, dass dort alles mögliche aufgelistet wird, auch wenn es mit dem gesuchten Begriff zunächst gar nichts zu tun hat. Will Ihr Chef Beispielsweise Infos über Fast-Food abrufen und gibt "Hamburger" ein, könnte er Ihren Eintrag finden, weil in Ihrer Bewerbung steht: "Ich bin zur Zeit bei einer Hamburger Firma beschäftigt, ...". Das wäre nicht so wünschenswert, oder?

Eingescannte Grafiken sind unhandlich und viel zu groß, E-Mail-Anhänge können mitunter nicht geöffnet werden und eine Homepage könnte auch von Ihrem jetzigen Chef gefunden werden, selbst, wenn Sie diese wieder gelöscht haben, bleiben Einträge in Suchmaschinen und Web-Archiven mitunter noch jahrelang bestehen.

 

So kann man es machen

Ist das also alles nur ein schöner Traum, die Bewerbung per E-Mail zu versenden? Von wegen!

Wir haben uns im Internet auf die Suche begeben, um eine wirklich sinnvolle Möglichkeit der Online-Bewerbung zu finden und wurden so auf http://www.bewerbung.net aufmerksam. Dort erhalten Sie 2 MB Speicherplatz - Passwortgeschützt, versteht sich - und brauchen lediglich Ihre Bewerbungsmappe per Post dort einzusenden. Alles andere übernehmen die Betreiber von bewerbung.net für Sie. Wer sich mit Computern auskennt, der kann natürlich auch eine eigene Homepage einsenden, oder seine Bewerbungsmappe gescannt übermitteln. Durch den passwortgeschützten Zugang erhalten nur Personen Zugriff, denen Sie das Passwort mitteilen - aber keine Suchmaschinen oder "bewusst nachforschende Chefs".

An welche Adresse soll ich schreiben?

Wenn Sie sich nun bei einer Firma per E-Mail bewerben möchten, so sollten Sie förmlich bleiben "Sehr geehrte Damen und Herren, ...." , kurze aussagekräftige Sätze verwenden und kein Loblied über sich singen. Verweisen Sie auf Ihre Bewerbungsunterlagen bei http://www.bewerbung.net/ihr.name und schreiben Sie vor allem auch an die richtige Adresse.

Wer an "info@firma.de" schreibt, der erhält bestenfalls Informationsmaterial. In den seltensten Fällen landet die Bewerbung dort bei der zuständigen Stelle. Auf den meisten Firmen-Websites (Schema: http://www.firmenname.de) ist eine spezielle Rubrik "Jobs" angegeben - wenden Sie sich auf jeden Fall an die dort angegeben Adresse, wenn Ihre Bewerbung nicht im Daten-Nirvana verschwinden soll.

Übrigens: Wer nicht umständlich alle möglichen Firmen-Websites absurfen möchte, der findet auf NULLTARIF unter der Rubrik Jobbörsen (http://www.nulltarif.de/kauf/job.shtml) eine umfangreiche Liste verschiedener Job-Angebote!

Und nun: Viel Erfolg mit Ihrer Bewerbung und viel Spaß im neuen Job!

(mr)


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Thema der Woche:Die erfolgreiche Bewerbung per E-Mail

Vor allem im Computerbereich werden auch Bewerbungen per E-Mail akzeptiert. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten und was vermeiden sollten.

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Passwordgeschützen Speicherplatz für Ihre Bewerbung können Sie sich bei http://www.bewerbung.net besorgen.