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  Besucherbindung durch Farbeinsatz  
 

 
Wohlfühl-Feeling

Bei der Gestaltung einer Homepage achten viele Webdesigner auf die Lesbarkeit der Schrift, geringe Ladezeiten Auflockerung durch ein paar Fotos und ständige Aktualität. Und obwohl alle diese Punkte durchaus sehr wichtig sind, surfen die User lieber zur Konkurrenz, die sich viel weniger Mühe mit ihrer Seite gibt.

Das könnte daran liegen, dass sich die User bei der Konkurrenz ganz einfach wohler fühlen. Sie gehen ja auch nicht zum Zahnarzt mit den kürzesten Wartezeiten, sondern lieber zu dem Zahnarzt, dem Sie vertrauen und der Ihnen sympathisch ist.

Sympathie entscheidet

Um bei den Kunden Sympathie zu erreichen, bedarf es mehrerer Wege. Zum einen muss die Seite einen wohlklingenden Namen haben (ich gehe lieber zu Dr. Freud als zu Dr. Schmerz), der möglichst auch in den Medien öfter mal positiv erwähnt wird.

Man kann Sympathie auch erreichen, indem man sich für eine Minderheitengruppe einsetzt, wie es zum Beispiel die Seite http://www.zweikanalton.de macht, die den wenigen Fans von Originaltonfilmen jede Woche kostenlos die Termine nennt, an denen man im TV Filme in Originalsprache sehen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist natürlich ein freundlicher Kundenservice - das sollte jedem klar sein. Wer auf E-Mails nicht antwortet, vergrault auch den letzten Interessenten. Doch eine Sache wurde im Internet (bis auf wenige Ausnahmen) bisher sträflich vernachlässigt: Die Macht der Farben!

Farbe = Stimmung

Medizinische Studien belegen, dass Farben Einfluss auf die menschliche Psyche haben. Unser Unterbewusstsein reagiert auf die verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Stimmungen.

Dies ist gar nicht mal so neu, denn bereits in den 30er und 40er Jahren führte der Arzt Kurt Goldstein wichtige Farbstudien durch. Infrarotes Licht erhöht zum Beispiel die Muskelspannung, während ultraviolettes Licht die Muskeln entspannen lässt.

Weniger ist mehr

Durch den gezielten Einsatz von Farben können Sie nun dazu beitragen, dass sich die User auf Ihrer Homepage wohl fühlen. Dazu bedarf es gar nicht mal riesiger Farbfelder wie zum Beispiel einen grünen Hintergrund. "Weniger ist mehr" gilt auch hier. Sie können Farbakzente auch mit Fotos setzen, denn auf vielen Fotos dominiert oft eine einzige Farbe. So wirkt ein gelb blühendes Rapsfeld doch ganz anders als eine grüne Sommerwiese. Und ein blaues Meer wirkt anders als ein brauner Strand.

Dennoch kann man in diesen beiden Beispielen in der Regel jeweils beide Fotos verwenden, wenn es nur um die optische Auflockerung Ihrer Texte geht. Bei einem Bericht über Natur können Sie sowohl eine grüne Wiese als auch ein gelbes Rapsfeld einbinden und bei einem Urlaubsbericht wäre sowohl ein brauner Strand als auch ein blaues Meer denkbar.

 

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