Nulltarif.de
Webmaster
  Nur Fliegen ist schöner  
 

 
Aviopobie - Flugangst

Die Angst vor dem Fliegen ist ebenso eine typische Angst, wie die vor dem Autofahren, dem Fahrradfahren oder - sagen wir mal - dem Bergsteigen oder Tauchen. Wenn auch die beiden letztgenannten Begriffe zwar eher zu den exklusiven Sportarten zählen, haben sie mitunter auch den Zweck, von Punkt A nach Punkt B zu gelangen.
Und dazu darf ich Ihnen als erstes sagen, dass von den gerade aufgelisteten Fortbewegungsarten das Fahrradfahren die Gefährlichste ist. Radfahrer haben keine Knautschzonen - und dennoch setzen sich zurzeit im Sommer Tausende auf ihren Drahtesel, denn es ist sehr gesund. Kommen wir aber zum Thema: "Flugangst" ist einfach die Angst vor dem Unbekannten. Man hat viel gelesen über Abstürze, Terrorattacken, technische Pannen, und, und...


Quelle: Pixelquelle.de

Risiken gibt es überall

Zunächst muss sich jeder Mensch darüber im Klaren sein, dass es ein Leben ohne jede Risiken praktisch nicht gibt. Gefahren lauern überall, und das beginnt quasi schon damit, sobald Sie vor die Haustüre treten. Es könnte Ihnen ja jemand auflauern! Richtig - ist alles schon da gewesen. Angst rührt aber meistens daher, dass man sich aus Sorge vor Negationen derartig verkrampft, dass regelrechte Handlungsunfähigkeit eintritt. Fast jeder kennt das: Angst vor dem Behördengespräch, der Prüfung, dem Vorstellungsgespräch usw. Angst stellt sich meistens dann ein, wenn Dinge getan werden müssen, die evtl. keine Routine sind, sondern etwas aus dem Rahmen fallen. "Emotionelle Gespanntheit" nennt man das. Wer darunter leidet, wird z. B. bei der Fahrausbildung für den Führerschein einige Stunden mehr nehmen müssen.
 


Quelle: Pixelquelle.de
Weitere Beispiele:

Sie wollen im Freibad tauchen. Geht aber nicht, weil Sie "zu flach" im Wasser schwimmen. Angst stellt sich ein, weil Sie so nur in die Tiefe sehen. Bis Sie merken, dass Sie mit dem Kopf nach unten in einer senkrechten Lage leichter runterkommen. Der Wasserwiderstand sinkt so bedeutend, und auf einmal geht's!
Ein Bergsteiger hingegen darf sich nicht beim Klettern vor lauter Angst an die Felswand klammern, er wird seine Griffe und Tritte viel besser finden, wenn er sich etwas von der Wand abspreizt. Die Körperhaltung ist eben entscheidend.
Als Radfahrer werden Sie besser vorankommen, wenn Sie sich etwas beim Fahren nach vorne neigen, die Pedale eher mit dem Fußspitzen bewegen (Günstigere Hebelwirkung) und den Lenker locker umfassen.

Genauso ist es beim Fliegen

Es ist ein großer Unterschied, ob man sich in einem Freiballon, einem kleinen Sportflugzeug, einem Hubschrauber oder einer großen Passagiermaschine befindet. Wer zum ersten Mal in der kleinen Gondel steht und nach untern sieht, dem schaudert, denn er sieht direkt nach unten. Man ist einfach "ausgesetzter". Es ist eben ein Unterschied, ob man - bei gleicher Höhe - sich auf einer kleinen luftigen Gondel befindet, oder eben in der geruhsamen Aussichtskanzel einer großen Verkehrsmaschine.

 

fWeiter zu: Wochenthemaarchiv