| |
Klassische
Online-Werbung kehrt zurück
Wer im Internet selber Werbung schalten will, bedient sich am besten eines der Partnerprogramme. Denn diese bieten niedrige Kosten und ein geringes Risiko. Der Werbetreibende kann sich aussuchen, auf welchen Seiten er werben will und wieviel er pro Klick - oder pro verkauftem Produkt - bezahlen will. Doch wird es für kleine und mittelständische Unternehmen immer schwieriger, in den Kreis der Partnerprogramm-Anbieter aufgenommen zu werden. Diese Firmen haben nun zwei Möglichkeiten: Sie stellen ihr Projekt ein, oder aber sie kehren zurück zur klassischen Online-Werbung. Wir erinnern uns: Vor gar nicht allzu langer Zeit war es noch üblich, direkt beim Homepagebetreiber bzw. über eine Werbeagentur zu buchen. Es deutet alles darauf hin, dass diese Zeiten jetzt wieder zurück kehren. |

|
Hinterlistige
Partnerprogramme
Große und finanzkräftige Firmen haben kaum Probleme, ein Partnerprogramm einzurichten und hauen die Homepage-Betreiber dabei so richtig schön über’s Ohr, wie das Beispiel einer großen Baumarkt-Kette zeigt. Mit einer für diese Branche recht hohen Vergütung von 6 Cent pro Klick wirbt dieser Baumarkt auf hunderten wenn nicht gar auf tausenden Webseiten. Bei einer durchschnittlichen Klickrate von 0,5% erhält der Webmaster also durchschnittlich 3 Cent für 100 Einblendungen bzw. 300,- Euro für 1.000.000 Sicht-Kontakte. Wie gesagt, bei 0,5% Klickrate. Oft liegt diese sogar noch niedriger. Gleichzeitigt wirbt diese Baumarkt-Kette auch im TV und es ist kaum anzunehmen, dass man dort für 300,- Euro 1.000.000 Zuschauer erreicht. Alleine die Produktionskosten des Werbespots dürften die 300,- Euro um das 100-fache übersteigen. 30.000,- Euro für die Produktion(!) eines Spots sind sicherlich keine Seltenheit. Wenn das denn
reicht.
 |
Partnerbanner.deDer
"kleine Mann" kommt leider kaum noch in den Genuss, bei diesen Plattformen aufgenommen zu werden. Höchstens noch bei ganz kleinen Anbietern wie etwa
www.partnerbanner.de - doch kann man da auch gleich drauf verzichten, wenn man seine Zeit nicht damit verbringen will, unter all den versteckten Klickzwang- und Klickvergütungs-Programmen (z.B. bezahlte Startseiten,
Bannerbar, etc) die wenigen tauglichen Partner ausfindig zu machen. Wer dort unterkommt, müsste eigentlich ein Partnerprogramm einrichten, um Werbung für das eigentliche Partnerprogramm
zu machen, was ja irgendwo nicht Sinn der Sache sein kann.
|
Direktbuchungen werden wieder beliebter
Doch was die Werbetreibenden ärgert, freut den Webmaster: Denn in letzter Zeit lässt sich verstärkt beobachten, dass viele Werbekunden wieder zur klassischen Online-Buchung zurück finden. Was sollen sie auch anderes tun? Die Alternative wäre, ihre Geschäftsidee an den Nagel zu hängen. Und das tun sicher die wenigsten. Also schaut man sich wieder um im Web, bucht in Newslettern und auf seriös wirkenden Webseiten. Und man erkennt auch wieder den Wert einer Direktbuchung. Denn Partnerprogramme haben einige gravierende Nachteile, die bei einer Direktbuchung nicht auftreten. Zum einen kann man vorher kaum bestimmen, an welcher Stelle auf der Homepage die Werbung geschaltet wird.
fWeiter
zu: Wochenthemaarchiv |
|