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  Alternativen zu T-DSL  
 


Alternativen aus dem Westerwald

Die jüngste Alternative zu T-DSL kommt aus dem tiefen Westerwald: Die 1&1 Internet AG aus Montabaur bietet seit wenigen Tagen einen neuen Breitband-Internetzugang - für 29,90 Mark monatlich. Die Traffic-Menge ist nicht limitiert. Zum Vergleich: Die DSL-Flatrate der Telekom kostet 49 Mark im Monat.

Deckel drauf

Allerdings wird beim neuen "1&1 Internet.ADSL" die Onlinezeit gedeckelt: Nur hundert Stunden darf man im schnellsten Gang surfen. Jede Minute mehr kostet danach 0,9 Pfennig. Trotzdem handelt es sich um eine neue, gar nicht uninteressante Variante im dichten Tarif-Dschungel der DSL-Welt.

Der Tarif soll nach Angaben des Unternehmens sogar "für 95 Prozent aller Surfer" günstiger sein als eine echte Flatrate. Die Begründung der Firma: Nur sehr wenige Internetnutzer gingen länger als vier Stunden täglich online. Und in hundert Stunden kann man so einiges herunterladen, wenn man 14-mal schneller die Daten aus dem Netz saugt als mit einem 56k-Modem...

Begrenzter Traffic

Bei anderen Spar-Alternativen zu T-DSL wird die Trafficmenge begrenzt. Ein aktueller Spitzenreiter in den Tariftabellen etwa - ebenfalls die Firma 1&1, mit ihrem Tarif "Internet profi dsl" - erlaubt monatlich zwei Gigabyte Traffic. Mit diesem Volumen kann man also zum Beispiel zehn komplette Musik-CDs im MPEG-Format herunterladen.

Die Grundgebühr für den begrenzten DSL-Spaß liegt ebenfalls bei 29,90 Mark.

Der Anschluss kostet extra

Und dann kommt ja noch einiges an Zusatzkosten hinzu. Denn 1&1 setzt einen DSL-Anschluss der Telekom voraus. Hinzurechnen muss man also bei beiden Spar-Tarifen noch die Grundgebühren für den ISDN-Anschluss bei der Telekom. Außerdem die Monatspauschale für den DSL-Zugang der Telekom: 14,90 Mark für T-ISDN 300 und XXL - und 19,90 Mark bei den Anschlussarten T-ISDN Standard und Komfort. Bei analogen Anschlüssen kostet der DSL-Zugang sogar 39,89 Mark.

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