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  Was vorm Homepage-Upload zu beachten ist  
 

 
Die Ungeduld

Tage, Wochen oder gar Monate haben Sie damit verbracht, eine eigene Internetseite zu erstellen. Und jetzt ist er da, der große Tag: Ihre Seite soll online gehen.
Leider sind hier viele Webmaster zu ungeduldig und stellen ihre Seiten ins Net, ohne sie vorher einer ausgiebigen Prüfung unterzogen zu haben. Was folgt sind lange Gesichter, wenn die Seite in den Suchmaschinen keine Erwähnung findet und die User genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind.

Dabei gibt es ein paar einfach Regeln, durch deren Beachtung Ihre Homepage von Anfang an einen guten Start hin legt.

1. Links überprüfen

Täglich werden Tausende von Seiten weltweit ins Internet gestellt - doch mindestens ebenso viele verschwinden auch täglich. Das kann zum Beispiel ein Umzug auf einen anderen Server sein (viele Webmaster besitzen keinen eigenen Domainnamen, der den Umzug mitmacht), das Projekt wurde eingestellt (aus Desinteresse, zu teuer, oder weil die Firma pleite ging) oder auch einfach so banale Dinge wie die Änderung von *.htm auf *.html. Jedenfalls veralten externe Links schneller, als Ihnen lieb ist. Darum sollte vor dem ersten Upload noch mal jeder Link überprüft werden.

2. Umlaute korrekt in HTML konvertiert?

User von Web-Editoren bemerken das Problem kaum, doch wehe, man macht mal eine kleine Änderung "von Hand" im Quellcode. Die Rede ist von den Umlauten. Denn 
HTML kann die normalen Umlaute "ä ö ü ß" nicht verarbeiten, sondern hat seine eigenen Codes, wie zum Beispiel "ä" für ein "ä".
Wer jedoch Alert-Boxen mittels Javascript verwendet muss darauf achten, dort keine Umlaute zu konvertieren, da diese vom Browser nicht übersetzt werden. 
Hier müssten Sie also wieder "ä ö ü ß" schreiben. Oder aber, Sie ziehen gleich Ihr gesamtes Projekt mit der Schreibweise aus Zeiten der englischen Computertastaturen auf, also "ae oe ue ss".

3. Fachbegriffe auch für Laien verständlich?

Natürlich wissen Sie, welcher Begriff auf Ihrer Homepage wohin führt. Doch denken Sie daran, dass das Internet kein Meeting-Point von Insidern ist, sondern tagtäglich unerfahrene Neulinge das Web betreten. Nicht umsonst wird eine vorBILDliche Anfängerzeitschrift in so hoher Auflage verkauft. Wer sich im Web heimisch fühlt, lacht über die Aussprache-Hinweise a la "I-Mäl", "guhgel", "brauser" und Fragen wie "was ist eine Festplatte?".

Daran sollten Sie denken, wenn Sie ihre Homepage erstellen. Natürlich sollen Sie nicht auf ein solche niedriges Niveau herabsinken, doch die Verwendung von etablierten Begriffen erleichtert allen die Bedienung Ihrer Homepage. Schreiben Sie also lieber "E-Mail an den Webmaster" statt "Elektronischen Brief verfassen" und "Warenkorb" statt "Einkaufstasche".
Wichtig ist hierbei auch, dass sich die auf Ihrer Homepage verwendeten Fachbegriffe wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt ziehen. Also nicht zwischen "User-ID", "User-Name" und "Mitgliedsname" wechseln, wenn ohnehin alle Begriffe das gleiche meinen.
 

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